Erste Enttäuschungen

Durch das Geschacher vor der Vertragsunterzeichnung hatten wir leider die Lust an dem Haus schon etwas verloren. Damit die Preisvorstellungen von WEISS nicht zu sehr abheben hatten wir uns gedanklich mindestens einmal von dem Haus verabschiedet, mit dem Nebeneffekt, dass zwangsläufig die Begeisterung für das Projekt nachlassen musste.

Bis zur Vertragsunterzeichnung wurden wir vom Vertrieb betreut, danach bekommt man bei WEISS jedoch einen Architekten als neuen Ansprechpartner. Das ist zwar sinnvoll, hat aber zumindest in unserem Fall auch Nachteile mit sich gebracht:

  1. Den Vertrag hatten wir im April unterzeichnet. Obwohl wir planen, rund 300.000€ an WEISS abzutreten, hatte der Architekt erst am 2. Juni das erste Mal Zeit, überhaupt persönlich mit uns zu sprechen. Bei dem Termin kam er dann 20 Minuten zu spät (wir dagegen waren trotz der zwei Stunden Anfahrt pünktlich).
  2. Unsere Hausplanung hatte er sich vor dem Termin noch nicht wirklich angeschaut. So fingen wir quasi von Null neu an, ihm unsere Pläne zu erläutern, was den ersten Termin recht ineffektiv gemacht hat.
  3. Die hohe Verbindlichkeit, die wir mit unserem ersten Ansprechpartner erreicht hatten, musste jetzt erst neu wieder aufgebaut werden. Während der erste Ansprechpartner schon in etwa wusste, wie wir ticken und was wir wollen, hatten wir beim Architekten manchmal den Eindruck, dass es ihm ziemlich egal war, wie unser Haus aussehen würde. Von einem Architekten erwarte ich, dass er auf eine Frage wie „wie kann man denn das machen, sieht das so oder so besser aus“ etwas andseres erwidert als „das müssen Sie doch wissen, ist doch Ihr Haus“.
  4. Er war äußerst überrascht, dass wir schon einen kompletten (Vor-) Bemusterungstermin absolviert hatten. Hier bekam ich erstmals Zweifel, ob die Zusagen, die WEISS zum Thema Auf- und Abmaß gemacht hatten, die nächsten Monate überstehen würden. Das Thema wird spannend bleiben.

Unser Architekt ist zweifelsfrei recht kompetent und hatte auch das Musterhaus geplant, das uns so gefallen hat, dass wir uns zum Kauf entschlossen haben. Für mich ist absolut nicht nachvollziehbar, dass er sich nicht mehr für „unseren“ Traum engagiert. Immerhin ist die Planung des Architekten eine Leistung, die zum Lieferumfang des Bauträgers gehört. Ich hoffe schwer, dass sich dieser Punkt in den nächsten Wochen bessert, denn es steht die Erstellung des Baugesuches an.

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~ von Rüdiger - Juni 5, 2009.

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